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Metallica – Kill 'Em All

Metallica – Kill 'Em All

Metallica – Seek and Destroy06:30

Metallica – Seek and Destroy

Kill 'Em All ist das Debütalbum von Metallica und das erste Thrash Metal-Album der Geschichte ! Es ist am 25. Juli 1983 in den USA bei Megaforce Records erschienen. Es wurde produziert von Paul Curcio und Labelgründer Jon Zazula.

Kill 'Em All‏‎ ist ein absoluter Meilenstein im Metal und legte die Messlatte für die kommenden anderen frühen Thrash-Bands sehr hoch. Die Parole auf der Rückseite lautet: "bang that head that doesn't bang". Es wurden .. mio Stück weltweit verkauft, ...

Nachfolger: Ride the Lightning (1984)

Tracklist von Kill 'Em AllBearbeiten

Kill 'Em All‏‎ hat in der Originalversion 10 Tracks und dauert 51:18 min. Die Wiederveröffentlichung von 1989 hat 12 Tracks und dauert 62:nn min. (Die nachfolgenden Tracks könnten von LP stammen ...)

01 – Hit the Lights – 4:17 – (James Hetfield, Lars Ulrich)
02 – The Four Horsemen – 7:13 – (Hetfield, Ulrich, Dave Mustaine)
03 – Motorbreath – 3:08 – (Hetfield)
04 – Jump in the Fire – 4:42 – (Hetfield, Ulrich, Mustaine)
05 – (Anesthesia) – Pulling Teeth – 4:15 – (Cliff Burton)
06 – Whiplash – 4:10 – (Hetfield, Ulrich)
07 – Phantom Lord – 5:02 – (Hetfield, Ulrich, Mustaine)
08 – No Remorse – 6:26 – (Hetfield, Ulrich)
09 – Seek & Destroy – 6:55 – (Hetfield, Ulrich)
10 – Metal Militia – 5:10 – (Hetfield, Ulrich, Mustaine)

Bonustracks der Wiederveröffentlichung von 1989 bei Elektra, sie waren zuvor auf der Creeping Death-Maxi von 1984?:

11 – Am I Evil? – 7:50 – (Brian Tatler, Sean Harris) - Cover von Diamond Head
12 – Blitzkrieg kaputt ? – 3:36 – (Ian Jones, Smith, Jim Sirotto) - Cover von Blitzkrieg

Maxi-Singles zum AlbumBearbeiten

Megaforce hat tatsächlich zwei Maxi-Singles zu Kill 'Em All veröffentlicht.

Whiplash-MaxiBearbeiten

Am 08. August 1983 kam die Whiplash-Maxi mit vier Tracks. Später offenbar zusammen mit der Jump in the Fire-Maxi ... auf CD.

1 – Jump in the Fire – 4:41
2 – Whiplash (Special Neckbrace Remix) – 4:24
3 – Seek & Destroy – (Pseudolive) – 7:04
4 – Phantom Lord – (Pseudolive) – 4:52

Jump in the Fire-MaxiBearbeiten

War das dann bloß die Europa-Variante der Whiplash-Maxi ?

1 – Jump in the Fire – 4:41
2 – Seek & Destroy – (Pseudolive) – 7:04
3 – Phantom Lord – (Pseudolive) – 4:52

Bedeutung von Kill 'Em AllBearbeiten

Metallica – Kill 'Em All - back

Kill 'Em All – Rückcover der LP

Kill 'Em All ist definitiv das erste Thrash Metal-Album, auch wenn Exodus schon etwas länger in der Demoszene der Bay Area unterwegs waren.

„Wer seit 1986 (‚Master Of Puppets‘) nur noch überproduzierten und/oder völlig unnötigen Dreck veröffentlicht, darf die Krone der absoluten Rückwärtsentwicklung für sich beanspruchen. Eigentlich wollte ich schreiben: Wer seit 1983 (‚Kill ’Em All‘)… Das wäre meine vollends ehrliche Meinung gewesen, aber im laufe der vergangenen 20 Jahre musste ich nach 47.123 geführten Einzelgesprächen feststellen, dass ich dieser Meinung leider exklusiv anhänge.“ – Wolf-Rüdiger Mühlmann: Rock Hard, Nr. 313.[5]

...

Live und VersionenBearbeiten

Viele Songs der Kill 'Em All sind Klassiker seit drei Jahrzehnten, deshalb gibt es viele Live-Mitschnitte.

EntstehungsgeschichteBearbeiten

Kill 'Em All entstand fast schon spontan im Frühsommer 1983, als die Jungs zwischen 19 und 21 waren.

Am 03. Mai 1983 unterschrieben Metallica beim Label Megaforce Records, das extra hierfür von Jon Zazula gegründet wurde. Er hat sich finanziell anscheinend richtig reingekniet. Kill 'Em All wurde zwischen dem 10. und 27. Mai 1983 in den Music America Studios in Rochester, New York State, aufgenommen. Das Album sollte zunächst Metal Up Your Ass heißen, da haben aber die Vertriebspartner nicht mitgemacht.

Hit the Lights kam von James und Lars, noch aus Leather Charm-Zeiten.

Dave Mustaine war ja erst im April 1983 rausgekickt worden. Er hat eine frühe Version von The Four Horsemen mitgenommen und auf seinem Megadeth-Debütalbum als Mechanix veröffentlicht. Er bekommt Co-Credits bei vier Tracks, die Songs bekamen wohl neue Texte und wurden verändert.

Kirk Hammett kam einen Monat vor den Aufnahmen, die Songs standen bereits, die Soli hat er anscheinend angepasst.

Am 25. Juli 1983 wurde Kill 'Em All veröffentlicht.

ReviewsBearbeiten

Hihi, die Reviews unserer beiden führenden Metal-Magazine sind noch ein wenig amateurmäßig, aber durchaus sympathisch.


Rock Hard Nr. 1 (!) – 1983 – Holger Stratmann gibt weise 9,9:

"Dieser LP ging der Ruf voraus, Metallica sei die schnellste Band der Welt. Diese Behauptung wird durch das Debütwerk der Gruppe nur bestätigt. Viele von euch kennen Metallica vielleicht von dem US-Sampler "Metal Massacre", auf dem die Gruppe mit dem Titel 'Hit The Lights' vertreten ist. Dieser sehr gute Song ist der Opener von "Kill 'Em All" und ist in einer rauheren Version aufgenommen worden. Danach folgt das harte, siebenminütige 'The Four Horsemen' und das superschnelle 'Motorbreath'. Nach dem guten 'Jump In The Fire' und einem Bass-Solo von Cliff Burton wird die erste Seite von 'Whiplash', einem echten Headbanger, beendet.

Seite zwei beginnt mit 'Phantom Lord', einem der besten Stücke der LP, auf dem die Band sogar eine langsamere Stelle eingebaut hat, bevor der Song wieder superschnell wird. Nach dem durchschnittlichen 'No Remorse' und dem sehr guten 'Seek And Destroy' kommt zum Schluß das vielleicht schnellste Heavy Metal-Lied der Welt. 'Metal Militia' heißt der Song und handelt von Heavy Metal und Headbangern. Kirk Hammett soliert hier, wie auf allen Stücken, superschnell, und man kann sich nur wundern, daß Drummer Lars Ulrich dieses Wahnsinnstempo durchhält. Die LP ist sehr sauber produziert und zeichnet sich durch abwechslungsreiche Songs aus. DIE BESTE PLATTE DIESES JAHRES (bisher) BEKOMMT EINE 9,9. Headbangen sollte man zu den schnellen Stücken dieser Platte lieber lassen!!!"


Metal Hammer 01 / 1984 – D. Bomb Hartmann:

"Diese Scheibe, obwohl schon einige Monate alt, ist ein Meisterstück des Heavy Metal, vor allen Dingen dieses affengeile Tempo. Auf Stücke wie "Hit The Lights" zu headbangen, kann ich nur Leuten empfehlen, die ihre Birne ausschließlich zum Kämmen, Haarewaschen und Essen benutzen, denn etwas anderes können sie damit hinterher nicht mehr anfangen. Wer nach diesem Stück noch fähig ist, weiterzuhören, kann sich dann noch den Song "Motorbreath" reinknallen ...

Warum diese Platte "Kill 'Em All" heißt, ist mir erst nach dem Hören klargeworden; denn wer diese Scheibe überlebt, verdient den deutschen IG-Metall-Orden."

WeblinksBearbeiten




Der Artikel Kill 'Em All wurde zuletzt am 07.04.2017 bearbeitet.

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